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Archiv für den Monat März 2013

Betrug!!! oder Die letzte Stunde der Waage hat geschlagen

Tja, es ist soweit. Ich vertraue meiner Waage nicht mehr.

Mein lieber werter Leser, was ihr nicht wisst, ich wiege mich öfters, als ich sollte. Die Waage steht seit meinem kleinen Umbau soooo „günstig“ das ich jeden Moment des Wiegens nutze. Morgens, nachmittags, abends, wann auch immer ich mir die Minute Zeit nehme und da habe ich folgendes beobachtet.

Vorweg sei gesagt, Schwankungen sind natürlich natürlich und ganz normal. Aber nicht die Schwankungen die ich euch berichten werde. Einmal habe ich 137,2 kg, dann hab ich mal 139,0 kg und dann habe ich plötzlich 133,00 kg. Diese drei Resultate, spuckt er am liebsten aus. *lach* Sogar, wenn ich mich eine Minute später wiege. Gut, dann hab ich mir gedacht, dann wechseln wir mal die Batterie. Leider genau das gleiche Resultat. Aber trotzdem schreib ich immer das Ergebnis von Sonntag Morgen auf. Die Angaben scheinen mir auch teilweise plausibel, aber auch heute Morgen hatte ich zwei verschiedene Ergebnisse und da nehm ich halt zwei von drei. Tja, entweder die Waage, will mich betrügen (Elektronik will unser Leben erschweren und übernehmen: ich habs schon immer gewusst) oder sie will mir sagen: Hau mich endlich weg. Ich bin alt, ich will dich nicht mehr auf mich drauf haben. Ich bin müde.

Gut, dein Wille geschehe!!! Morgen ist beim Hofer eine Personenwaage. Du wirst ausgetauscht. Und falls dann wieder Schwankungen von bis zu 6 kg sind (und das obwohl ich keine Fressorgie hatte oder das Gegenteil: Durchfall) Dann möge mir das bitte doch einer erklären. Schwankungen bis zu 1-2 kg sind für mich verständlich, aber bitte keine 6 kg!!!!!!

Now the results (da ich euch die letzte Woche nicht berichtet habe, wieder eine kleine Übersicht):

03.03.2013 135,7
10.03.2013 135,9
17.03.2013 134,7

5,5 kg bisher. Wenn wir der Waage vertrauen, dann kann ich nicht darüber meckern (auch wenn ich behaupte, dass ich schon mindestens 25 kg abgenommen habe *kicher*) Aber das zeigt ja nur, wie wohl ich mich in meinem Körper fühle. Bis auf das, dass ich Dauerschmerzen habe im Schulterbereich. Aber am 26sten darf ich zur Brigitta, die massiert mir das sicherlich wieder weg.

Aber die Waage mit ihren Zickerein (als wäre sie eine Frau die gerade ihre Tante mim roten Ferrari zu Besuch hätte) kann mich wirklich nicht mehr zur Verzweiflung bringen. Doch, wenn sie mir mal wirklich eine ordentliche Zunahme zeigt ohne dass ich „gesündigt“ hätte. Aber wenn das mal passiert, dann hau ich sie schnurstracks aus dem Fenster 😉 Mein vollkommener Ernst. Denn ich lass mich vielleicht verarschen, aber alles mit Maß und Ziel. *lach*

Aber sonst erschüttert mich zur Zeit gar nichts und ich scheine seit Monaten (bis auf kurzfristige Tiefs) wirklich glücklich zu sein. Was mich jetzt darauf bringt, dass ich hier jetzt meine Guruweisheiten los werden kann. *lach* Ich lese zur Zeit ein Sachbuch namens „Meconomy“. Eigentlich nicht so mein Fall. Warum ich es lese? Es war halt auf meinem E-Book-Reader, also lese ich es. Aber Kapitel 2 fand ich am Freitag sooooo begeisternd. Und ich hatte ein Aha-Erlebnis nach dem Anderen. (Was wieder mal beweist, jedes Buch ist lesenswert.) Auf jeden Fall, geht es da um das Thema Glück.

Im englischen gibt es das Wort „luck“ und das Wort „happiness“. Der Großteil von uns erwartet „luck“. Das ist das Glück von außerhalb. Beispielsweise ein Lottogewinn, der Partner, der einem Blumen schenkt oder der Chef, von dem man gelobt wird. Aber diese Art von Glück erfüllt uns nur kurzfristig bzw. erhöht nicht das „happiness“. „Happiness“ kommt von uns selber – von unserem tiefsten Inneren. Für diese Art von Glück sind wir selber zuständig und verantwortlich. Wie man dieses „happiness“ erreicht? Sicher nicht, indem man die Hände in den Schoß legt. (Genau so steht das drinnen!) Man muss was dafür tun. Das bleibt nun jedem selber überlassen. Das können Kleinigkeiten sein wie zB sich zu schminken (Da denk ich grade an dich, Belinda!) Oder was mir letzten Freitag eine tiefe Befriedigung gegeben hat. Eine Arbeit, die ich seit Wochen aufschiebe, einfach vorzuziehen und zu erledigen. (Danach habe ich mich so gut gefühlt, ich hätte Bäume ausreißen können.) Heute hatte ich wieder Glücksgefühle, nach dem Boxilates Programm bzw. als ich was leckeres gekocht habe. Also wie man an den Beispielen sieht, können, das wirklich so kleine Sachen sein, die einen aber echt befriedigen und letztendlich glücklich machen.

Alle äußeren Faktoren können einen nicht so glücklich machen. Was natürlich auch den Kehrwert hat und dh auch nicht so unglücklich machen können. Wir denken das nur. Weil oft ist es so, dass wenn wir einen negativen Faktor haben, dann vernachlässigen wir uns selber. Ich bleibe beim banalsten Beispiel. Wir ärgern uns über etwas oder jemanden und dann ist man schlecht drauf und verzichtet auf alles, was einem Spass macht und schminkt sich nicht. FALSCH! Dann erst recht. Wenn wir uns ärgern, dann ist es umso wichtiger, dass wir Dinge tun, die uns Freude bereiten und dann sind die negativen Außeneinflüsse nicht mehr so schlimm. Ich könnte da einige Beispiele aus meinem Alltag oder der meiner Freunde berichten. Aber dazu müsste ich zuviel negatives aufzählen bzw. Namen nennen und ich weiß ja nicht, wer diesen Blog jemals lesen wird.

Fazit: Sich selbst treu bleiben. Sich von Außenfaktoren nicht beirren lassen. Das tun, was einem Spass macht und was ganz wichtig ist: sich kleine Ziele setzen. Die Arbeit von Freitag, war wirklich ein kleines Ziel. Aber ein Ziel das ich geschafft habe. Wenn ich mir ein größeres Ziel gesetzt hätte, dann wäre ich enttäuscht gewesen und hätte nicht diese Glücksgefühle erreicht.

Appell an Belinda: lies dir das öfters durch (die letzten zwei Absätze). Denn natürlich ist das umdenken ein Prozess und wird nicht von einer Stunde auf die andere erreicht.

Die meisten Glücksmomente habe ich, wenn ich einen Kurs bereits getan habe und merke, dass ich eine Übung länger schaffe oder eine Übung besser schaffe (bei manchen sogar: überhaupt schaffe). Oder auch wenn ich den Kurs beendet habe. Es ist für mich immer noch eine Qual, mich aufzuraffen und beinahe täglich etwas zu tun. Aber wenn ich es erledigt habe, dann fühl ich mich gut.

Ich hätte sicherlich noch mehr „happiness“ wenn meine Waage nicht die „Dauerperiode“ hätte. *lach* Aber mal gucken ob ich mich da selbst betrüge oder sie wirklich aus Altersschwäche nicht mehr kann.

Aber das alles heißt natürlich nicht, dass ich nicht gerne einen Lottogewinn hätte. Denn Geld macht vielleicht nicht glücklich. Aber es lässt einen auf jeden Fall besser schlafen 😉

Euer „Happiness“Guru

 

 

Fussbäder und Co oder Kleine Wellnessoase daheim

Zu aller erst: Mir geht es seit heute echt gut. Ich mag mich wieder. Ich finde mich wieder so halbwegs attraktiv. Ich bin wieder psychisch in die Werkseinstellung zurückgesetzt worden *lach* (da unser Leben von der Technologie überhand nimmt, kann es dies auch in diesem Blog passieren ;-))

Aber wie kam es zu meiner – nennen wir es „psychischen“ Genesung. Tja, ich habe inzwischen fast sowas wie eine Wellnessoase zu Hause *lach* Auch wenn mich das jetzt täglich etwas leicht in Stress versetzt.

Beginnen wir von Anfang an. Am Dienstag hatte ich endlich meinen Termin bei Brigitta. Sie war diesmal selber nicht so gut drauf, was ich ihr nicht sagen wollte, aber ich hatte so das Gefühl. Aber ich erzählte ihr über mein enormes Tief und auch meine wiederkehrende Angst.

Auf jeden Fall, das erste das sie mir verschrieben hat ist LIEBE!!!! Gut, wir wissen Liebe ist wichtig. Aber hier geht es eher um die Selbstliebe. Ich habe mich selber zu wenig lieb. Ich akzeptiere mich selber nicht wie ich bin. Ganz ehrlich, wenn es so wäre, dass ich mich liebe, würde ich dann abnehmen „wollen“? Ich denke nicht. Also sollte man froh sein, dass ich mich selber nicht so mag. Naja egal. Jeder der nicht an sowas glaubt, der soll sich brausen gehen *lach* Wenn es einem hilft, warum nicht. Schaden wirds schon nicht. Erste Aufgabe bis zur nächsten Massage: Jeden Tag vor dem Spiegel stehen und sagen: Ich habe mich gern – bedinungslos.

Hat das schon mal jemand probiert? Nicht? Tut das mal. Man sagt es nicht ernst. Man verdreht dabei die Augen. Man dreht sich um und meint.. so ein Quatsch oder Leck mich. Ach übrigens, man soll es laut aussprechen. Ist natürlich noch doofer. Ich glaube Leute sind in die Klapse für weniger reingekommen *lach*

Na gut, ich tu es,.. wenn auch mit den oben genannten Folgen. Ich habe auch so Tropfen bekommen, die ich vorm schlafen gehen nehme (und nach dem Satz: Ich habe mich gern – bedinungslos.) Wenn ich das schreibe muss ich schon lachen *kicher* Aber ich tue es. Denn schaden wird es wie gesagt sicher nicht.

Gut also vielleicht hat das meine Laune verbessert.

Weiters muss ich jetzt jeden Abend – nach dem Training – ein Basenfussbad nehmen. Dieses schöne warme Wasser für mindestens eine Viertelstunde – ein Traum. Jetzt gerade mach ich das auch.. mmmhhhmmm.. so geil.. Ich will jetzt nicht sagen, besser als ein Orgasmus. Aber es ist schon ziemlich gerade mein Highlight des Tages. *lach* Wehe ihr denkt, ich hätte ein armseliges Leben. Versucht es mal selber aus, fühlt sich echt super an. Danach sind die Füsse soooo weich (das ist das Basenpulver). Himmlisch.

Die Enge ist nicht so himmlisch. Der Eimer ist etwas zu klein. Nadine meinte: „Kauf dir doch einen größeren!“ Tja.. da handhabe ich es wie mit Hosen, irgedwann hab ich da sicherlich mehr Platz *lach* muss nur reinwachsen! Also ich behalte alles Kleine und bleibe optimistisch!

Vielleicht ist es eben auch dieses Fussbad, was mich gerade strahlen lässt.

Nächste Verordnung von Frau Doktor Brigitta (sie ist keine Frau Doktor, aber da sie mir Behandlungen verschreibt, sag ich das einfach mal so): Jeden Morgen 15 ml Birke/Brennessel/Löwenzahn Cocktail/Sirup/Saft – nennt es wie ihr wollt – auf nüchternen Magen. Soll die Giftstoffe ausscheiden. Warum nicht. Davon habe ich sicherlich mehr als genug. Auch das wird mir sicherlich nicht schaden und Pferdefleisch ist sicher auch keines drinnen – auch wenn mir das ziemlich egal wäre *lächel*

Hab ich schon Giftstoffe ausgeschieden und daher meine gute Laune?

Oder es sind die schönen Sonnenstrahlen, die bei mir ins Büro hereinstrahlen und die tun mir so gut ;-)-

Egal warum ich gut drauf bin. Ich bin froh, dass die dunklen Wolken aus meinem Kopf weg sind. Wenn man sich selber nicht sonderlich leiden kann, dann ist das einfach nur depremierend und dann kann man sich selbst nicht leiden, also ein sogenannter Rattenschwanz.

Das einzige was ich wirklich zu bemängeln hätte ist der Stress, denn ich jetzt jeden Abend habe. Ich komme gegen 19 Uhr nach Hause, „komme psychisch auch an“, dann schnell trainieren – je nach Programm zwischen 15 und 50 Minuten, kurz verschnaufen, Wasser aufstellen, Fussbad nehmen (mind. 15 Minuten oder bis das Wasser erkaltet), alles wegräumen und dann meine „Problemstellen“ (soll heißen wo ich das Gefühl habe, dass da die Haut schon erschlafft) mit spezieller Creme und Straffungstropfen einmassieren bzw. „zupfen“.

Das ist der unangenehmste Teil des Abends, denn das fängt an höllisch zu brennen, wird ganz schlimm rot (ich dachte schon, ich wäre allergisch dagegen) und es ist heiß wie im Hochsommer. Nach einiger Zeit wird es dann kühl. Der „Gestank“ ist anfangs ganz angenehm. Aber ich rieche das jetzt den ganzen Tag und irgendwie finde ich es nur noch ekelhaft. Hab die Belinda (Arbeitskollegin) gefragt ob ich auch für andere so stinke. Sie meinte sie rieche gar nichts. Na gut, reicht eh, dass ich den mittlerweile bestialischen Geruch rieche *lach*.

Und was passiert, wenn ich dann am nächsten Tag trainiere und anfange zu schwitzen? Es fängt an intensiver zu „duften“ und an den Stellen wird es richtig heiß. Also ich habe den Geruch wirklich fast 24 Stunden in der Nase. Aber was tut man nicht alles für sich, seinen Körper und sein Wohlbefinden. Aber täglich über zwei Stunden Training und Behandlung ist echt nicht ohne, dass kann ich euch sagen.

Sodala das Wasser ist nun erkaltet, dann mach ich mich auf und werde mir eine neue Schicht „Stinkesalbe“ auftragen.

Euer stinkender Sonnenschein 😉

 

Seelenstriptease oder Auch seelische Rückschläge gehören zum Leben dazu

Heute hab ich wirklich sehr lange mit mir gerungen, ob ich was posten soll oder eher nicht. Aber letztendlich habe ich mich dafür entschieden, weil ich ja auch Rückschläge oder Probleme aufzeigen will über die ich sicherlich irgendwann lachen werde – ich hoffe es zumindestens.

Wochenüberblick mal vorweg:

03.03.2013 135,7

Weder zu- noch abgenommen. Das ist mal gut. Vor allem nach dieser emotionalen Achterbahn in dieser Woche.

Nach dem letzten Post ist allem klar, dass ich mich gefragt habe, was der Unterschied ist zwischen den Biggest Loser Teilnehmern und mir. Warum es kgmäßige Unterschiede gibt usw. Ich habe es herausgefunden. Theorie Nr. 3 entspricht der Wahrheit. Ich habe ein falsches Selbstbild von mir gehabt. Ich habe ein Foto von der Firmenweihnachtsfeier 2011 herausgesucht, wo ich noch um ca. 10 kg leichter war und ausgesehen habe wie die Biggest Loser Teilnehmer. Das heißt, das konnte ich für mich klären und bin auch damit zufrieden. Ich bin einfach – nennen wir es voluminös *kicher*

Was heißt zufrieden *lach* ich habe eine Erklärung und das hat mir genügt. (Obwohl ich zugeben muss, die Theorie, dass die Waage falsch justiert ist, hätte mir allemal besser gefallen ;-)) Aber das Leben ist kein Ponyhof und in einer Traumwelt will ich auch nicht leben.

Aber ansonsten passt bei mir gar nichts. Nachdem ich mein „Hängebauchschwein“problem nicht mehr gesehen habe, entdeckte ich am Dienstag, dass meine Innenschenkel ein Eigenleben entwickeln. Soll heißen, dass ich da hängende Fetthaut entdeckt habe. Ja was soll ich sagen.. Es entsetzt mich. Es depremiert mich. Es ist einfach nur Scheiße!

Meinen engsten Freunden habe ich davon erzählt und es kamen Rückmeldungen wie zB:

– Das kann nicht sein, dafür ist es zu früh. (Theoretisch ist mir das vollkommen klar, aber ich kann nichts daran ändern, dass ich es sehe.)

– Das habe ich auch. (Keiner von denen ist so voluminös wie ich, also kann das gar nicht sein, dass es bei denen auch so ist)

– Das wird schon. (Ich gebe zu, dass ich mit solchen Problemen erst in  – 20 kg gerechnet habe. Was heißt, wenn ich jetzt was merke, was ist dann erst dann???? Also das wird schon ist der allerschwächste Trost!)

– Du bildest dir das nur ein, da ist gar nichts. Wahrscheinlich war das immer schon so und du bist jetzt nur kritischer. (Das könnte natürlich sein. Ändert aber nichts daran, dass ich das Gefühl habe, dass da was ist, was ich nicht will bzw. was nicht war)

Und obwohl ich weiß, dass alle mich nur aufmuntern wollen bzw. micht besänftigen versuchen. Es hat nicht funktioniert, bzw. tut es immer noch nicht. Ich kann auch nicht beantworten, warum ich so ein Theater mache. Was ich sagen kann ist, dass es mich mehr mitnimmt, als ich es zulassen will. Ich finde mich zur Zeit hässlicher als vor zwei Monaten, ich finde mich schwerfälliger als vor zwei Monaten – zusammenfassend gesagt: Ich kann mich sowas von dermaßen gerade gar nicht leiden, dass ich in einem tiefen Loch gelandet bin.

Das Loch ist so tief, dass ich mich kaum aufrappeln kann, irgendwas zu machen. Ich finde gerade alles nur zum Kotzen, was mich betrifft, meinen Körper und alles.

Es ging soweit, dass ich Heulkrämpfe hatte. Vor allem bei den Versuchen mich aufzumuntern. Klingt wirklich lächerlich, aber so war es. Auch daran kann keiner was ändern. Natürlich fühle ich mich seitdem total ausgelaugt und demotiviert. Aber ich  mache weiter. Ich zwinge mich weiterhin zu trainieren, weil ich Brigitta als mein Hoffnungsschimmer am weiten Horizont sehe.

Am Dienstag habe ich wieder meine Massage und ich werde über diese Woche mit Brigitta reden, ob sie eine Ahnung hat, was mit mir los ist. Das eine weiß ich eh schon, was sie sagen wird: Ich muss mich selber akzeptieren und mich mehr lieb haben. Tja, leichter gesagt als getan.

Seit gestern ist mir wenigstens nicht mehr dauernd zum Heulen zumute, aber ich bin traurig über mich selbst und der körperlichen Entwicklung. *lach* Was mir gerade eingefallen ist, was kein Gesprächspartner wirklich nachvollziehen konnte/kann. Ich bin lieber voluminös als hässlich und Hängehaut finde ich hässlich. Versteht wirklich kein Mensch. Denk ich wirklich falsch? Ich meine, etwas eigenartig finde ich es schon, dass das keiner verstehen kann oder will.

Fest steht, dass ich tussenhafter bin, als ich immer dachte. Das zeichnet sich immer mehr heraus. Was ich wirklich nie für möglich gehalten hätte. Übrigens, falls jemand denkt ich mache mich gerade schlechter als ich bin, dann überlegt mal, dass ich darauf geachtet habe immer zu schreiben, dass ich voluminös bin und nicht fett 😉 Das wäre heruntermachen. Alles andere entspricht den Tatsachen.

Falls am Dienstag ein großes Aha-Erlebnis passiert bei Brigitta, dann werde ich wohl zwischendurch unter der Woche ein Post erstellen. Ansonsten hoffe ich, dass die emotionale Achterbahn langsam ein Ende nimmt, weil so kann ich mich noch weniger leiden, als ich es eh schon tue.

Eure vertusste „Heulerin“