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Archiv für den Monat April 2013

Sport ist Mord! oder Man kann es nicht anders sagen: Sport ist Mord!

Zuerst einmal:

Ich war sehr überascht, als ich am Donnerstag einen Anruf bekam von einer Person, von der ich seit über 4 Jahren nichts gehört habe und die Person mich fragte, ob ich überhaupt noch weiter mache, weil ich seit längerem nichts mehr in meinem Blog gepostet habe. Was mir einerseits sagt, es macht die Runde und ich muss gestehen, es hat mich auch sehr gefreut.

An alle regelmäßigen oder auch unregelmäßigen Leser, schick ich mal ein Küsschen, liebe Grüße und ja, ich mache tapfer weiter. Auch wenn meine Waage mir meinen Erfolg nicht gönnt *lach*, aber dafür habe ich andere Erfolgserlebnisse und das lässt mich weitermachen.

Wenn man der untrainierteste Mensch auf der Welt ist (und das gebe ich auch zu, dass ich zu diesen Menschen vor 4 Monaten gehörte), dann ist es logisch (für mich jedenfalls), dass der Körper rebelliert, Zeit braucht sich an die „neue Situation“ zu gewöhnen und einfach nicht so reagiert, wie ein Körper reagieren sollte. Für mich erscheint es zumindestens logisch, auch wenn ich desöfteren meine, nach 4 Monaten sollte diese Umgewöhnung vorbei sein. Und wäre ich jetzt in der Situation nur 5 Jahre früher, würde ich vielelicht auch schon längst aufgegeben haben.

Kommen wir mal kurz zu meiner Überschrift: Sport ist Mord! Dieser Überzeugung war ich schon immer. Mein Ex hat innehralb kürzerster Zeit abgenommen, echt schön, ich war so richtig stolz auf ihn und was ist passiert. Ein halbes Jahr später hatte er einen Meniskusriss. Tja, da hab ich mir schon gedacht und wofür das alles? Man nimmt 30 kg ab oder mehr (leider kenn ich das Ursprungsgewicht nicht, aber das ist meine Schätzung) und dann passiert sowas, beim Laufen. Find ich persönlich unlustig. Er empfand es damals bestimmt genauso.

Vor zwei Wochen am Freitag, war ich körperlich gut drauf und habe mein Freitagsprogramm gemacht, was 15 min Expressworkout heißt und dann noch 15 min Bauchtraining. Hab ich mir so angewöhnt, weil ich danach einen wunderbaren Muskelkater bekomme und ich den in der Arbeit nicht unbedingt benötige *lach*.Ich merkte, dass es gut läuft und war physisch und psychisch voll dabei und dann… genau beim letzten Squad: „ritschratsch“ Leistenzerrung. Ich dachte erst ich müsse sterben, konnte nicht mehr aufstehen, konnte kaum gehen. Toll! Das hab ich jetzt natürlich gebraucht. Voltaren, massieren und ich habe überlebt ohne ins Krankenhaus zu gehen – Gott sei Dank.

Ins Krankenhaus glaub ich, geh ich sowieso erst, wenn ich kurz vorm sterben bin. Weil meiner Erfahrung nach, sagen die immer nur: Sie sind zu dick!!! – Na no na net. Weiß ich auch, deswegen der Sport. Es ist immer das gleiche, Man sieht eine fette Person und schleudert solche Meldungen von sich und hinterfragt nicht, wieso, weshalb oder versucht die Person eh schon was dagegen zu tun. War die Person eh schon mal fetter?

Letztendlich habe ich ein Gespräch in der Arbeit verfolgt, wo eine Mitarbeiterin gemeint hat, ihr Neffe sei 14 Jahre alt und so dick, dass er sich kaum noch bewegen könne und wenn sie die Mutter wäre, würde sie ihm sagen: Nimm ab!

Leute, ganz ehrlich, wenn das so leicht wäre, dann würden wir nicht in einer übergewichtigen Welt leben. Aber schlanke Personen können sich einfach nicht in diese Situation hineinversetzen. Die wissen einfach nicht, wie das ist und das es verdammt nochmal nicht so leicht ist, ganz einfach abzunehmen. Solange es uns körperlich gut geht, tun wir nichts. Erst wenn etwas drastisches passiert oder wir vor Schmerzen nicht mehr wissen, was wir tun sollen, tun wir was und das ist dann kein Zuckerlecken. Also hört auf „Klugscheißer“ zu spielen.

Oder glaubt ihr im Ernst, dass mein Vater nicht alles getan hätte, mich zum abnehmen zu bringen? Das Thema exestiert für mich schon seit ich denken kann. Aber wenn es nicht im Kopf klick macht, dann klickt es eben nicht.

Gut, also hatte ich diese Leistenzerrung. 2 Tage Pause, betrachtete ich als genug und am Montag fing ich wieder mit dem Training an, was auch funktionierte. Seit dem Tag habe ich wieder meine Knieschmerzen zurück. *seufz* 4 Monate keine Schmerzen und dann kommen die wieder *grml*. Hab trotzdem weiter trainiert. Tja. ich sag einmal so: seit den letzten Mittwoch habe ich wiedewr eine Pause, weil mir mittlerweile die Leiste, Hüfte, Oberschenkel bis zum Knie hinunter alles weh tut. Mittwoch habe ich es noch einmal probiert, aber die Schmerzen waren so groß, dass ich es aufgegeben habe und seitdem tut es mir laufend weh. Daher wieder Zwangspause

Der Ehrgeiz war einfach zu groß und ich habe wohl zu früh angefangen. Aber ich denk mir, 4 Tage Pause sind nun wirklich mehr als genug und ab morgen beginn ich wieder. Noch schlimmer kann es ja nicht werden *lach*.

Ich habe meine Überschrift jetzt nicht gewählt, wegen dieser – nenen wir es mal – Lappalie. Seit zwei Wochen habe ich auch leichte Herzrhytmusstörungen. Merke ich nur im Ruhezustand, zB beim Einschlafen oder auf der Couch liegen. Tut nicht weh, ist nur ziemlich unanagenehm. Brigitta meinte, das könnte daher kommen, dass sich ja meine gesamte Muskulatur ändert und das Herz ist ja auch einfach nur ein Muskel und daher könnte das eine kurzfristige Geschichte werden. Klingt für mich logisch.Deswegen geh ich noch nicht zum Arzt, weil ich mir, blödsinnige Aussagen wie schon oben erwähnt, einfach nicht anhören will und muss.

Daher meine Schlußfolgerung: Sport ist Mord! Wenn man nichts tut, kann man keine „Unfälle“ haben und alles ist gut. *lach* Na gut, vielleicht stirbt man dann an Überfettung, Herzinfarkt, sonstiges. Aber man hat keine schmerzhaften „Unfälle“.

Aber ich halte durch und mache weiter. Wieso? Leichte Veränderungen merkt man schon nach wenigen Wochen. Die man sich vielleicht auch nur einbildet. ABER

– Mittlerweile habe ich sowas wie Bauchmuskeln unter der Schicht fett. Ich greife und es ist hart.

– Ich habe ganz selten bis gar nicht Kopfschmerzen, die ich früher 3-5 mal die Woche hatte, aufgrund von Verspannungen des Rückens.

– Ich finde meine Oberarme sowas von schön, im Sinne von strukturiert, muskulös.

– Wenn ich vorne nach unten sehe, sehe ich seit wenigen Wochen eine Etage tiefer. Wer es nicht versteht, was ich meine, ist sicherlich ein Mann und hat ihn auch nicht zu interessieren.

– Meine Schmetterlingsflügeln sind davon geflogen 😉 Wer nicht weiß, was ich meine, das ist hinten unter den Schulterblättern eine Überlappung der Haut. Es ist glatt und strukturierter.

– Meine Schwimmreifen auf der Seite sind definitiv weniger.

– Eine Hose, die ich vor 4 Monaten anhatte, konnte ich nur im Liegen zumachen und den ganzen Abend kam ich mir vor, wie eine Knackwurst. Letztes Wochenende konnte ich sie ohne Probleme zumachen (da war sogar noch etwas Luft) und hab mich den ganzen Abend wohl gefühlt. Passt wie angegossen.

– Beim Training schaff ich mehr Sachen oder halte länger durch.

Das alles sind Dinge die ich bemerke und die mich antreiben weiterzumachen. Zwei bis drei Leute fragten mich, ob ich schon süchtig wäre. Sagt man doch so, dass man irgendwann mal süchtig nach Sport wird. DEFINITIV NEIN! Ich sitze nicht da und sag mir, yippiee ich freu mich auf meine nächsten Trainingseinheiten. Ne, also wirklich nicht, ich befürchte, dass wird niemals passieren.

Ich tue es, weil ich nicht aufgeben will (wie sonst immer) bzw. schauen will, wie es sich entwickelt und wie lange mein Körper wirklich braucht sich daran zu „gewöhnen“. Das ist zur Zeit die Standardausrede von allen, die hören, dass ich ncihts abnehme. „Du baust ja Muskeln auf!“ Gucken wir mal, wie lange er das tun will *lach* Ich stell mir grade vor, dass der Körper nur Muskeln aufbaut und am Ende wiege ich 140 kg und schaue aus wie Arnold Schwarzennegger *lach*

Aber durch das langsame Abnehmen bleibt mir immer noch die Hoffnung, dass ich kein Schwibbelschwabbelbauch erhalte bzw. ich sonst keine Hautfetzen herumhängen habe. Und daher quäl ich mich weiter und achte gar nicht mehr auf die Waage.

24.03.2013 137,2
31.03.2013 136,2
07.04.2013 136,6
14.04.2013 135,9
21.04.2013 136,6

Aber solange ich nicht 140 kg stehen habe, ist es ja noch nicht so schlimm, mit dem „Muskeln aufbauen“.

Eure Zwangspausierte

 

 

 

Entscheidungsfreude oder Warum weiß ich nicht was ich will?

Es ist wieder soweit! Ich habe so eine MEGASUPERENTSCHEIDUNGSFREUDE.

Es began schon letztes Wochenende, wo ich Belinda ganz verzweifelt kontaktiert habe: Was soll ich kochen? Ist eigentlich genaugenommen wischiwaschi. Aber wir haben es trotzdem geschafft mindestens eine halbe Stunde zu telefonieren. Was ist rausgekommen? Ich wusste nicht, was ich kochen sollte. Aber nicht, dass ihr denkt wir sind vom Thema abgeschweift.. nenenenene.. wir haben uns wirklich über mehrere Möglichkeiten unterhalten, aber irgendwie war es .. naja.. nichts wo ich meinte: Ohja, geil… Was ist rausgekommen? Fertiggericht wie immer und Wurstbrot am Sonntag. Das nenn ich mal einen Gaumenschmaus (man gönnt sich ja sonst nichts, oder?)!

Naja.. Wochenende ist vorbei – endlich (dazu näheres nächsten Sonntag, da ich ja ein paar Wochen hinterher bin). Und naja, heute ist Donnerstag und so schlimm wie heute war meine Entscheidungsfreudigkeit so gut, wie selten *lach*.

Gegen 17:30h fing es mal an, dass ich mir über eine Arbeitsaufgabe echt nicht eintscheiden konnte, wie ich das angehe. Belinda fragen! Belinda half. Nachdem das klar war, dann die Entscheidung: Länger arbeiten (zu tun hätte ich noch einiges) oder nach Hause fahren.

Wenn ich nach Hause fahre: Trainieren oder Trainingspause

Wenn ich Trainingspause mache, was mach ich dann? Lesen, Sims spielen, Serien schauen (zur Zeit „The Walking Dead“)

Aber was esse ich heute? Ich habe nämlich schon seit Stunden Hunger und kann mich nicht entscheiden: Kässpätzle, Baguettes, Auflauf machen? Aber eigentlich hätte ich Lust auf was deftiges, wie Pizza, Kebap, Mäci oder sowas… Etwas von einem Lokal, nur nicht Chinesisch. Darauf hätte ich grade keine Lust (na immerhin weiß ich was ich nicht will, ist doch auch schon was).

Aber eine Pizza rächt sich am Sonntag und bisher war ich so brav mit dem Training (hab meine 5 Einheiten, bereits gestern fertig absolviert, weil ich auch morgens was tat). Gut, also definitiv keine Pizza.

Natürlich erzähl ich das wieder der Belinda. Was meint sie (nicht wortwörtlich)? Meine Sorgen hätte sie gerne, ich habe keine Kinder, keinen Mann, ich könne tun, was ich will und was mir Spass macht. Tja… wenn das so leicht wäre, dann würde ich ja nicht hier sitzen und überlegen,..

Dann steh ich da, schon laaaange bereit nach Hause zu gehen, dann kommt mir der Gedanke, zu Fuss nach Hause gehen oder den halben Weg – das Wetter ist schön, warum nicht. Naja, auch nicht wirklich. Auf eine Parkbank und lesen, den lauen Frühlingsabend genießen. Nach der Reihe schießen mir die Gedanken in meinen Kopf und was mach ich? Nichts! Ich kann mich nicht entscheiden.

Als ich auf meine Straßenbahn warte, denk ich mir, ich lass eine sausen. Ich rauch noch eine, da kann ich auch lesen. Sonst warte ich immer 10 min auf die Nächste. Ne, genau heute kommt sie schon nach einer halben Zigarette. Sausen lassen oder einsteigen? Die Entscheidung hat mir meine Blase entnommen (nochmals danke!!!!).

Ich bin daheim – es ist 19:10h (hab es immerhin geschafft 1,5 h die Zeit tod zu schlagen). Manch einer, der zu wenig Freizeit hat, verflucht mich sicherlich. Was soll ich tun. Ich zieh mich um und befriedige meine Blase und setz mich mal auf die Couch und schau herum. Trainieren? Ne dazu hab ich echt keine Lust. Was mach ich dann die Stunde die ich sonst trainiere? Soll ich mir jetzt den Auflauf schon machen für die nächsten Tage? (Würde mir am Samstag erspart bleiben!) Ne, bis der fertig ist, ist es schon halb 9.

Ich fahr mal den Läppi hoch und gucke, was so in Skype los ist: NICHTS! Mails: nur spams – gelöscht – fertig!

Na gut, was ess ich dann? Brot? Hatte ich gestern. Kässpätzle keine Lust, Baguettes auch nicht.

Ich erspar euch jetzt mal, dass ich nicht einmal gewusst habe, was ich trinken soll.

Wir haben übrigens schon 20 Uhr (auch mit herumüberlegen, was man machen könnte, geht die Zeit vorbei). Jetzt ist es zu spät für fast alles. Turnen, zu spät, Sims spielen, zu spät, Serie anfangen, zu spät (ich will ja nciht nur eine Folge kurz mal gucken, ist so, als würde man jemanden ein Krümmel leckere Torte probieren lassen und dann sagen, so, mehr gibts nicht für dich). Essen etwas warmes zu spät.

Ich musste dann darüber lächeln. Ganz ehrlich. 2,5h habe ich überlegt, was ich machen könnte. Gemacht habe ich letztendlich nichts und Hunger hab ich noch immer.

Und ich fand das so lustig, dass ich mir dachte, das schreib ich mal für die Nachwelt auf und Essen tu ich gerade Cornflakes (trinken und essen in einem). Und dann ist es wahrscheinlich eh schon 21 Uhr und ich kann endlich ins Bettchen schlafen gehen. *seufz*

Leider habe ich immer wieder solche Tage und ich könnte mich dafür hassen, weil es echt vergeudete Zeit ist. Aber Gott sei Dank, kommt das ja nicht täglich vor. An alle die ich belästige, sorry. Aber in so einem Fall, wäre es echt am besten, wenn mir jemand sagt: du machst heute das und basta. Nehmt mir doch meine Entscheidungen ab!!! Biiitteeee. (Übrigens hab ich grade ein Problem einen Sender zu finden, wo ich die restliche halbe Stunde todschlagen kann *nochmehrseufz*)

Und wenn ihr euch fragt, wei bescheuert kann man eigentlich sein? Seid froh, dass es nur eine Zusammenfassung ist, denn da gab es ungefähr 100 weitere Möglichkeiten bzw. Gedanken wo ich keine Entscheidung treffen konnte. *grml*

Euer entscheidungsfreudigstes Wesen auf dieser Welt

 
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Verfasst von - April 11, 2013 in Wischiwaschi