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Archiv für den Monat Februar 2014

„Man kann den Menschen nur verstehen, wenn man den Menschen begreift!“

So eine schwachsinnige Aussage kann ja wirkich nur von einen Philosophen aus Deutschland kommen – gerade im TV gesehen im österreischichen Programm.

Wobei.. eigentlich ist es wurscht woher der Philosoph kommt.. aber so eine bescheuerte Aussage habe ich echt selten gehört *augenverdrehdasssiemirfaststeckenbleiben* und gehört eindeutig in die Kategorie Wischiwaschi, denn mehr waschi als wischi geht ja gar nicht..

Aber vielleicht bin ich einfach nur bösartig und der Satz ergibt eh einen Sinn, naja.. nur eben für mich Kleingeist nicht.. dann bitte ich jemanden um Aufklärung..

Fangen wir doch an zu philosophieren..

Eure scheinbar Nichtphilosophin

p.s.: Der Satz hat mich so aus der Bahn geworfen, dass ich gerade 2 mal diesen Beitrag editieren musste *seufz*

 
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Verfasst von - Februar 25, 2014 in Wischiwaschi

 

Die Leiden des jungen Werthers oder … der doch nicht mehr so jungen Lisi!

So nun kommt die Auflösung, was mein Körper – mein ganz persönlicher Zickenkrieg – im letzten Jahr so geleistet hat.

Nachdem ich allen möglichen Leuten in den Ohren gelegen bin mit meinen Erfolgen, Schmerzen, Niederlagen, Psychomaken oder sonstigem, enttäusch ich recht ungerne alle miteinander, dass ich bei 138 kg stehe.

Wobei eigentlich ist es ein Minierfolg, denn immerhin habe ich auch aufgehört zu rauchen und mein Startgewicht oder wie ich immer sage, mein Kampfgewicht war ja bei ca 141.. dh ich bin nicht wieder zurück auf mein Kampfgewicht gekommen…  also man kann das nun sehen, wie man grade will, ist das Glas halb voll oder halb leer… kann jeder für sich selbst entscheiden..

Aber was ist nun passiert, bin ich schwach geworden? Habe ich weitere Ausreden gefunden um dieser ganzen Schmach ein Ende zu setzen? Jein… Nach dem bereits erwähnten satanisch heißen Sommer habe ich wieder trainiert, wobei mir das Knie seit meinem Betriebsausflug immer wieder einen Strich durch die Rechnung gezogen hat und immer wieder musste ich – zugegeben kurze – aber doch Pausen einlegen, weil ich mich nicht mehr hinknien konnte oder Kniebeugen machen konnte – was ein Großteil der Übungen ausmachte…

Im Oktober – mein Urlaub – habe ich mal nach 10 Jahren alle Kästen ausgeräumt, geputzt und ausgemistet, was zum ausmisten war.. Resultat: es könnte jemand bei mir einziehen, da in meinen Kästen sooooooo viel Platz da ist. Zu dieser Zeit habe ich gemerkt, wie beschissen es mir eigentlich wirklich ging, ich konnte kaum noch auf den Sessel steigen, ich entsorgte meine Altkleidung (nette Bürger – wie ich – bringen es zur Altkleidersammlung) mitten in der Nacht, weil ich humpelte bzw. es mir etwas peinlich war, wie unathletisch (schönes Wort) ich mich bewegte… Also ich merkte, da stimmt was nicht..

Nach meinem Urlaub ging ich dann zu einen Orthopäden – aber kein Kassenarzt, der mir sagt ich wäre zu fett, denn wie wir wissen, dass ist mir bereits bekannt – und gleich bei der ersten Untersuchung meinte er: MRT des rechten Knies, er glaube der Meniskus ist gerissen oder sagen wir, er ist sich ziemlich sicher. Ich fragte nach Sport, denn da war ich noch immer dabei, trotz Schmerzen, auch wenn es schwer war. Er meinte nur, machen Sie noch einen? Hätte noch gefällt, dass er mich fragt, ob ich lebensmüde wäre und dann meinte er, dass es möglich ist, bis zum Schmerz, aber eben nur bis zum Schmerz und dann aufhören. Ich nicht wirklich nachdenkend was ich von mir gebe: „Dann kann ich ja gar nix machen, denn ich komme kaum noch die Stiegen runter.“ BINGO! Also Sport aus.. Nach dem MRT unterhalten wir uns weiter..

MRT wartet man normalerweise so 2-3 Monate auf einen Termin. Liebes Universum, danke, dass es bei mir innerhalb von 2 Wochen ging. Gesagt, getan, MRT gemacht – Diagnose: Innenmeniskus gerissen und eine nette Bakerzyste, die so breit wie mein Oberschenkel ist (leicht übertrieben, aber die hat doch etwas über 5 cm, also nicht ganz so ohne).

Wir haben November und ich gehe zur Kontrolle zum Orthopäden. Er meinte nur, tja, wie erwartet, wir operieren. In der Zwischenzeit fing aber mein linkes Knie an zu spinnen und ich muss gestehen, etwas mehr als das rechte, was ich ihm auch mitteilte. Das nennt man wohl Privileg eines Wahlarztes, denn er nahm mich ernst und ab zum MRT für das linke Knie.

Diagnose: Bakerzyste ca 2 cm, Innen- und Außenmeniskus gerissen. Wobei eines davon zerfetzt ist. Ich glaube ich habe den Jackpot gezogen. Woher kommt das? Naja, jeder meint, Meniskusrisse kommen nur beim Sport vor, also auch passend. Die Bakerzyste kommt daher, weil es so lange ignoriert wurde – ist ja nicht so, dass ich erst seit gestern die Schmerzen gehabt hätte. Empfehlung des Arztes: Athroskopie beider Knie auf einmal. Kein Problem. Ist inzwischen üblich. Okidoki Doc, geht das bitte noch vor Weihnachtne?

Wartezeit 2-3 Monate – frühestens Februar.

Was links, was rechts ist, kann ich nicht sagen, aber soviel kann ich sagen, alles was weiß ist, ist nicht gut, ist Flüssigkeit, die dort nichts zu suchen hat. Aber wenn wir „Normalsterblichen“ sowas entziffern könnten, dann bräuchten wir ja keine Ärzte 😉

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Falls es meinen lieben Lesern zu detailiert erzählt ist, ich tue es nur, weil die Geschichte eine interessante Wendung haben wird im nächsten Beitrag.

Na gut, dann warten wir eben auf den zugeschickten Termin, inzwischen haben wir Weihnachten und ungefähr zu dieser Zeit konnte ich nicht mehr „spazieren“ gehen. Denn da der Sport ausfiel, machte ich es mir zur Angewohnheit, 2-3 x die Woche zu Fuss von der Arbeit nach Hause zu gehen. Doch gegen Weihnachten, war auch das vorbei.

Gegen Weihnachten war auch die Zeit, wo der Schmerz beim Treppen nach unten steigen so groß war, dass ich dachte ich bekomme jedes mal einen Heulkrampf und durch eine Kindersendung (ich steh einfach auf Wissenssendungen für Kleine und Große und das kommt mir mal zu Gute) habe ich gehört, dass beim Stufen hinuntergehen, das Knie mehr abgewinkelt wird und dadurch das Knie um das 4fache mehr belastet wird und man das umgehen könnte, wenn Menschen rückwärts laufen würden. Was der Moderator nur als Scherz am Rande meinte, habe ich ausgetestet und ich muss sagen: MERCI BEAUCOUP!!! Ich wurde zum Krebs des Stiegenhauses (da es auch mein Sternzeichen ist, empfang ich das als sehr passend). Meine Koordination stieg durch diese Aktionen und ich hatte nicht gar so große Überwindung jeden Morgen in die Arbeit zu fahren.

Ich erspare euch Details, dass ich meinen Arzt gebeten habe (der gleichzeitig Operateur war), den Termin vorzuschieben, denn wenn man immer bewegungsunfähiger wird, wird man auch etwas sehr stark depressiv und denkt sich die Welt hat sich gegen einen verschworen. Einkaufen am Wochenende habe ich vermieden und nur noch „Kleinigkeiten“ nach der Arbeit eingekauft. Wenn ich mich mit jemanden getroffen habe, habe ich mir überlegen müssen, wo wir uns treffen, ob es dort irgendwo Stufen zu überwinden gibt usw. Meine Knie entschieden über mein Leben. Straßenbahnen habe ich vermieden und bin dafür länger zu Fuß gegangen (was noch das angenehmste von allen war) aber mit jeder Woche konnte ich eine gewisse cm-Anzahl an Stufe nicht mehr überwinden.

Mein größter Tiefpunkt war irgendwann im Jänner, als meine Glühbirne im Badezimmer flöten ging und ich unfähig war, diese selber auszuwechseln. Da konnte ich so richtig schön weinen, wie armselig mein Leben doch ist. Aber noch tiefer konnte ich meiner Meinung nach nicht mehr sinken. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich an den meisten Tagen mir gewünscht habe, dass ich einfach tod umfalle und einfach dahinscheide.

Dann war der Tag da: 11.02. Mein OP-Termin, ich habe es überlebt! Aber die letzten 2 Wochen verdienen echt einen eigenen Beitrag mit einer netten Wendung der Geschichte.

Eure Retrorunnerin (was übribgens auch laut Wikipedia eine eigene Sportart ist – unglaublich aber wahr)

 

Mukophagie

Ich steh auf Fremdwörter und dieses hat mich fasziniert… Ich meine, es ist mir vollkommen klar, dass es für alles und jeden ein Fremdwort gibt, aber trotz allem bleibt mir ab und zu der Mund offen.

Mukophagie

Gefunden habe ich das wirklich auf einer Spiel & Spaß Seite für Kinder in der wöchentlichen Bezirkszeitung. Da gibt es immer 4-6 Punkte ‚Wusstest du, dass… ‚.. ich lese das IMMER.. und ganz ehrlich, nur weil es für Kinder ist, heißt es nicht, dass es die Erwachsenen wissen? Oder wusste einer von euch, dass die Mukophagie das Fremdwort für Poppelesser ist? Unnützes Wissen denkt ihr.. ich sage, vielleicht braucht man das einmal… so quasi als Schimpfwort auf der Straße.. du Mukophage… verdutztes dreinschauen, ein Lächeln meinerseits, Verbeugung und der Vorhang schließt… Danke, mein großer Auftritt 😉

Oder wer sagt mir, dass das nicht einmal die 1 Mio Euro Frage bei der Milliionenshow oder sonst wo ist. Gut bei Kreuzworträtsel wird das eher seltener vorkommen, aber warum nicht. Man hat zumindestens mal davon gehört. Ich gebe zu, dass ich es mir wahrscheinlich auch nicht merken werde, aber natürlich habe ich gleich mal Wikipedia zu Rate gezogen und da weiteres unnützes Wissen ‚herausgesaugt‘:

„Das Bohren in der Nase ist vor allem bei Jugendlichen,aber auch Erwachsenen sehr weit verbreitet. In einer Studie gaben 91 % der befragten Erwachsenen an „in der Nase zu bohren“ und 75 % waren der Meinung, dass nahezu jeder dies tue.“

Jepp, das glaub ich auch.. es steht auch drinnen, dass es immer noch ein ziemlich großes Tabu sei und es als ekelhaft deklariert wird, unhygienisch. Für alle die das Nasenbohren ekelhaft finden bzw. es zu essen ein absolutes No-Go ist, folgende Info:

„Bei der Mukophagie (von griechisch mukos „Schleim“, phagein „essen“) wird das entfernte Sekret verzehrt. Dies unterliegt, obwohl ebenfalls verbreitet, einem noch stärkeren Tabu. Hier sei allerdings erwähnt, dass ein Großteil des Nasensekrets und der darin aufgefangenen Schmutzpartikel ohnehin über den Nasen-Rachen-Gang in den Rachen gelangt und dabei anschließend unwillkürlich heruntergeschluckt wird.“

Das bedeutet doch eigentlich, dass wir alle Mukophagen sind, nur eben nicht bewusst. Aber essen tun wir alle was davon, also Prost Mahlzeit.

Eure unbewusste Mukophagin 😉

 

Stolz und Vorurteil oder Warum die Ausrede ich bin mal kurz Zigaretten holen, nicht mehr funkt!

Ja genau, weil ich ein Nichtraucher geworden bin. Ich bin im Nachhinein echt froh, dass ich nicht regelmäßig geblogt habe, denn dadurch kann ich Beobachtungen der letzten Monate erzählen.

Also seit wann ich nicht mehr rauche, kann ich nicht ganz genau sagen, aber es war in meiner akuten ‚Ich-muss-was-an-meinen-Leben-ändern-Zeit‘. Es war irgendwann Ende August/Anfang September genauer kann ich mich nicht erinnern. Tja, viele ehemalige Raucher wissen das ziemlich genau, weil sie die Tage zählen oder was auch immer. Ich stell mir das wie bei den Anonymen Alkoholiker oder Anonymen Sexsüchtigen vor, wo man für x Tage ein Chip bekommen oder gibt es sowas nur im Fernsehen? Ich kenn keinen der zu solchen Treffen geht, also falls das jemand weiß, möge es mir bitte mitteilen, die Frage ist zwar soeben erst aufgetaucht, aber jetzt interessiert mich das brennend, wie das im deutschsprachigen Raum so abläuft.

Auf jeden Fall, kann ich nicht mehr genau sagen, wie es dazu kam, vielleicht war es der satanisch heiße Sommer letztes Jahr oder einfach die persönliche Unzufriedenheit mit meinem Leben, meines Daseins oder meiner persönlichen Weiterentwicklung. Aber die Zigaretten hatten nicht mehr den befriedigenden Geschmack wie einst. anno dazumal.. *kicher*

Ich kann nicht einmal sagen, seit wann ich rauche, denn den ersten Zug hatte ich sicherlich erst mit 16… aber geraucht habe ich damals sicherlich nicht. Ich hätte es mir nicht einmal leisten können… Ab und zu… aber sicher.. welcher Jugendlicher macht das nicht.. warum hab ich damals angefangen? Na aus coolness.. ich würde es nochmals tun.. so ehrlich bin ich.. Ich bereue es auch nicht, dass ich jahrelang geraucht habe.. in meiner stärksten Zeit waren es doch so ca 25 zigaretten am tag.. aber zu der Zeit habe ich auch neben meinen PC parallel geraucht und jeder der das mal gemacht hat, weiß, dass da mehr die Tapeten versaut werden, als die Lunge selber.

Auf jeden Fall hab ich dann entschieden von einem Tag auf den anderen einfach aufzuhören. Nun kommen wir zur Überschrift: Stolz und Voruteil!

Voruteil: Ich habe keine Erfahrungen mit dem aufhören zum Rauchen, ich habe nur Beobachtungen: Keiner schafft es beim ersten mal, es ist verdammt schwer und kein Raucher darf in der Nähe eines frischen Nichtrauchers, man braucht Nikotinpflaster, Süssigkeiten und jede Menge Kaugummis um den Tag zu überleben… Tja, meiner Meinung nach: Bullshit! Ein leichtes Unwohlsein, etwas nervöser für ca 48 h – körperlicher Entzug (hab ich mal bei einem Raucherentwöhnungsprogramm gehört) und der Spuk ist zu Ende.

Da ich ein geborender Masochist bin, hatte ich meinen Wochenvorrat an Zigaretten (es waren 5 Packerl) in greifbarer Nähe, also eines in meinem Mantel, eines im Büro und natürlich zu Hause. Also immer griffbereit, falls die Lust größer als die Vernunft ist. Ich bin mit meinen Rauchermädels 2 Tage nicht rauchen gegangen – als Vorsorge, da ja angeblich der Anfang so hart ist

Einmal.. das war echt amüsant.. warte ich auf meine Bim (Straßenbahn) und auf einmal hatte ich die Tschick im Mund – tja, da merkt man erst so richtig, wie oft die Hände automatisch handeln ohne das man es so richtig mitkriegt. Ich bekam es mit, weil das Feuerzeug nicht dort war, wo es sonst immer war. Während ich das neumodische Feuersteinchen suchte, fiel mir ein: du rauchst ja nimmer. Dann hab ich gelächelt und die Kippe wieder eingesteckt.

Ich habe an einem Montag aufgehört, das weiß ich genau, weil ich mir dachte unter der Woche wird es etwas leichter sein, als am Wochenende. Am Wochenende hat man einfach viel zu viel Zeit zum nachdenken bzw. daran zu denken, was man alles so vermisst 😉 Und ich hatte Recht, zu Hause habe ich mir eine Beschäftigung suchen müssen. bzw. ich habe mir oft in der Werbepause gedacht: jetzt bin ich immer rauchen gegangen, was mach ich jetzt?

Am Wochenende (Sonntag Abend) war es dann soweit: Ich musste mir eine anzünden. Ich habe mir eingeredet, weil ich testen wollte, wie es mir schmeckt. Aber im Nachhinein meine ich, dass ich einfach ’schwach‘ war. Aber dafür hatte ich ja meine Reservezigaretten. Abgesehen davon, mir hat mal ein Entwöhner gesagt, dass selbst wenn man mal zur Tschick greift, man nach dieser immer noch sagen kann: ok, ich war schwach, aber ab jetzt bin ich Nicht-Raucher!

Also ab zum Fenster und Fuppe an… Lungenzug… Übelkeit.. noch ein Zug… noch mehr Übelkeit.. Schwindel.. abäschern, wegschmeißen… danke, aber nein danke.. War das damals mit 16 auch so??? Echt? Diesen Geschmack mochte ich? Ich schwöre mir war dann mindestens 2-3 h schlecht bzw. hatte ich Schwindel und ich schwöre, selbst einen Monat später als ich an meine Sonntagszigarette dachte, wurde mir wieder schlecht und das hat mich auch ‚gerettet‘ nicht wieder anzufangen – denk ich.. also im Nachhinein finde ich es sehr gut, dass ich der Versuchung freien Lauf ließ und es ausprobierte.

Stolz: Viele meinen, ich kann stolz darauf sein, dass ich aufgehört habe. Ich soll stolz darauf sein, dass ich nicht mehr Sklave der Tabakindustrie bin. Doch leider entwickle ich so gar nichts, dass man Stolz beschreiben könnte.

Ich habe auch die Antwort darauf: Es war zu leicht. Es hat mir fast keine Mühe gekostet. Es ist nicht wie das vergangen Jahr, dass ich mich zum trainieren zwingen musste oder auf einen Mäcibesuch oder was auch immer. Es war keine Antrengung dabei und ist es nicht anstrengend, worauf sollte man dann stolz sein. Das ist so, als ob man jeden Tag auf sich Stolz ist, weil man kacken war (sorry, für die ausdrucksweise, aber das ist ein sehr passendes Beispiel dafür). Den selbst diese Tätigkeit empfinde ich an manchen Tagen anstrengender als das Rauchen aufzugeben. Wenn ich wochenlang mit meinem inneren Schweinehund gekämpf hätte, dann würde ich Stolz entwickeln. Aber so,.. ich habe von einer Stunde auf die andere aufgehört, ich habe ein paar Tage gedacht, so wie ich auch an meinen Ex gedacht habe, als er auszog und das war’s. Sorry..

Also bei dieser Thematik empfinde ich Stolz und Vorurteil als vollkommen überbewertet. Wer aufhören will, soll aufhören. Glaubt nicht an die Werbefuzzis die meinen, dass es ohne Nicorette oder sonstigen Hilfen nicht geht. Apropos Hilfsmittel: eine Arbeitskollegin hat eine elektronische Zigarette mit Nikotinersatz oder irgendsowas über ein Jahr geraucht. Es reichte ihr. Sie war zufrieden. Aber sie zog nicht weniger an der Ersatzzigarette. Vor ein paar Wochen habe ich sie wieder richtige Zigaretten rauchen sehen. Dh das ganze Zeug ist teuer und bringt scheinbar nicht wirklich was – zumindestens kenne ich keinen der mit solchen Hilfsmittel aufgehört hat. Alle die aufgehört haben und die ich kenne, taten es von einem Tag auf den anderen: aufgrund von Hormonen (Schwangerschaft), Lungenentzündung oder wie ich aus Geschmacklosigkeit.

Und am Ende noch eine ganz spannende Beobachtung: Seit dem ersten Tag kann ich in einem vollgerauchten Cafe sitzen und stundenlang plaudern ABER wenn auf der Straße (an der frischen Luft) jemand vor mir raucht oder der Wind so geht, dass der Rauch zu mir weht, dann könnte ich kotzen. Das fand ich vom ersten Tag an spannend und versteh ich überhaupt nicht, warum dem so ist.

Meine Freundin raucht in meiner Wohnung weiterhin, wenn sie auf Besuch ist und es juckt mich gar nicht, aber wenn sie dann weg ist, dann finde ich den Gestank in meinen Haaren echt der Hammer – aber erst nachdem ich die Fenster aufgerissen habe.

Aber ich bin immer noch gegen die strengen Nicht-Raucher-Gesetze, ich bin immer noch der Meinung, dass die Raucher einen Raum haben sollen, wo sie ihrer Sucht befriedigen können der nicht 1×1 m sein sollte und jeglicher militanter Nichtraucher, der im Nebenraum sitzt und sich gestört fühlt, den frage ich:

Woher zum Teufel weißt du, ob du Mund- oder Schweißgeruch entwickelst und ich in deiner Nähe das Gefühl habe zu ersticken, wenn du die Pappen aufreißt oder an mir vorbeigehst? (Auch das mußte jetzt sein, als jahrelange Raucherin empfand ich es als starke Diskriminierung, dass man mir jegliche Möglichkeit nehmen wollte zu rauchen.)

Eure (nichtstolze) Nichtraucherin

 

 

 

 

Bin nur mal kurz Zigaretten holen! oder Eine ziemlich lange Schaffenspause!

Das nenne ich mal eine kurze Schaffenspause! 7 Monate.. Über ein halbes Jahr… Hat’s was gebracht?

Naja sagen wir mal so, zum erzählen gibt es genug, neue Kategorien werden noch erstellt, sodass ich genug zum niederschreiben habe – zumindestens bis zur nächsten Schaffenspause.. Meine Kategorien zu denen ich meinen Schmarr’n hinzufügen möchte lauten:

 

Kategorie ‚Der Kampf mit den Kilos oder Warum zum Teufel muss man sich für Schönheit quälen?:

Da hat sich viel getan, aber ich enttäusche meine liebe Leserschaft sehr ungern, nicht im positiven Sinne. Aber auch nicht gar so negativ, also cool down. Aber die Frage wird mich wohl noch weiterhin beschäftigen: warum zum Teufel man sich so quälen muss und ich will ja nicht einmal Size Zero, mir reicht ja schon Größe 42/44 – bin ja echt ein ziemlich genügsamer Mensch. Echt jetzt..

 

Kategoire neu: ‚Strickliesel oder Häckelliesel‘:

Ich weiß davon gibt es echt schöne professionelle Blogs. Mir egal. Ich habe ein Aufmerksamskeitsdefizit und möchte auch zeigen was ich so leiste, auch wenn die Ergebnisse echt oft zu wünschen übrig lassen bzw. in dieser Kategorie wird es eh nicht soooooooooooooo oft was neues geben, da ich immer wieder ausreden habe, warum ich nicht weiter mache bei meinen Projekten.

 

Kategorie neu: ‚Mein neues Leben oder Von der Bürotussi zum sozialen Dienst‘

Dieser Teil wird hoffentlich die nächsten 3-4 Jahre meine Leserschaft beschäftigen oder eben mich selber. Da hat sich in meiner Schaffenspause auch so einiges getan, was für mein Erdendasein ziemliche Veränderung bedeutet. Ich kann mir auch vorstellen, dass es da ein paar sehr amüsante aber auch enttäuschende Momente geben wird.

 

Aber alles der Reihe nach. 1000 Gedanken,… auf einmal wollen rausspringen,.. jetzt versteh ich, warum manch einer sich vorher was ‚vorschreiben‘ möchte *augenzwinker* zum Nachbar…

Also zusammenfassend: Die Welt hat sich weitergedreht, die Jahreszeiten sind gekommen und gegangen (außer der Winter, der will in dieser Saison nicht ganz so wirklich raus – stört mich persönlich gar nicht) und auch meine Welt hat sich irgendwie total gedreht, gewendet, sodass sie mir teilweise total verdreht vorkommt. Aber große Veränderungen gehören im Leben bekanntlich dazu, auch wenn ich sagen muss, dass die letzten Monate für mich ziemlich heftig waren. Wie sagt man so schön: Alles was uns nicht umbringt macht uns nur härter.

Eure Harte (nach ihrer längeren Schaffenspause)